HLW FW Kufsteinshare
Die Klasse 2AFW konnte in der Woche vom 24. März am Erasmus+-Programm teilnehmen. 19 Schüler/innen, Klassenvorstand Mag. Klaus Steidl sowie Englisch-Lehrerin Mag. Valentina Bruckner fuhren zur Partnerschule ins bayerische Babenhausen. Dieser Schulbesuch hat schon Tradition und wird in der zweiten Fachschul-Klasse durchgeführt. Im gleichen Jahr findet dann der Gegenbesuch von Schüler/innen und Lehrer/innen der Anton-Fugger-Realschule statt.
Die Reise begann mit der Bahnfahrt von Kufstein nach Memmingen. Dort wurden die Schüler/innen der 2AFW von einem Bus in die Unterkunft JUBI (https://www.jubi-babenhausen.de/) gebracht. Begrüßt wurden sie von Matthias Röger, der das Programm in Kooperation mit den Schüler/innen erstellt hatte.
Am Dienstag wurde die Gruppe aus Kufstein von Schüler/innen der Anton-Fugger-Realschule herzlich empfangen. In einer ausgedehnter Schulführung konnten Unterrichtseinheiten aus Biologie und Englisch besucht werden. In Dialogen mit den Babenhausener Realschüler/innen wurden die Englischkenntnisse der Kufsteiner Fachschüler/innen „getestet“. Im Keller der Partnerschule (https://www.realschule-babenhausen.de) befindet sich ein sehenswertes Technik-Museum. Es zeigt die Geschichte der Kommunikations-Technologie vom ersten handvermittelten Telefongespräch anno 1900 bis zum Smartphone unserer Zeit. Matthias Röger erzählte viele spannende Geschichten rund um das vielgeliebte Handy. Anschließend konnten die Besucher/innen aus Tirol das hervorragende Essen in der Schul-Mensa genießen.
Der Nachmittag stand im Zeichen des Erasmus+Plans, nämlich den Schüler/innen die europäische Arbeitswelt näherzubringen. Besucht wurde die Firma DILO (https://dilo.eu), die zu den Weltmarktführern in Sachen Gas- und Armaturentechnik gehört. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Aufarbeiten, Mischen und Absaugen von hochgefährlichen und umweltschädlichen Gasen. Das Motto lautet: „One Vision. Zero Emissions“.
Am Mittwoch fuhr die Gruppe der 2AFW mit Bus und Bahn nach Ulm. Hier erwartete die Schüler/innen eine Stadtrallye, bei der anspruchsvolle Aufgaben mit Hilfe einer App zu lösen waren. So mussten beispielsweise bestimmte Hot-Spots in der Innenstadt gefunden oder historische Fakten herausgefunden werden. Das Erklimmen des höchsten Kirchturmes der Welt beim Ulmer Dom gehörte zu den besonderen Herausforderungen dieses Tages.
Der Donnerstag wurde zum Teambuilding und für sportliche Aktivitäten im JUBI genützt. Am späten Nachmittag ging es dann auch schon wieder mit der Bayerncard in Richtung Heimat.
„Ich finde es toll, dass wir mit dem Erasmus-Programm andere Schulen und das Wirtschaftsleben kennenlernen können. Wir haben auch gesehen, dass wir mit unserer Fachschul-Ausbildung breit aufgestellt sind und für den Beruf bestens vorbereitet werden“, resümiert Lena Orgler aus der 2AFW diese besondere Reise.